Abschnitt III Großdehsa — Ebersdorf
Bushaltestelle Autohaus, Linie .....
Am sog. Lempebau beginnt unser dritter Abschnitt mit einer Schautafel. In leichter Steigung führt uns Der Weg durch Wiesen- und Weideflächen, meist im Farbkontrast zu den umliegenden intensiv bewirtschafteten Flächen. Wir erwandern die kleinen Bergkuppen des Bubenik (frühe Bezeichnung: der Trommler) und genießen dabei einen weitschweifenden Blick ins süd-östliche Umland mit Löbau und seinem Berg im Mittelpunkt.
Paradoxer Weise ist der ehemalige Steinbruchbetrieb dafür verantwortlich, das die Natur auf den aufgelassenen Basaltflächen neue, karge Böden vertragende Pflanzengemeinschaften hervorbrachte. Ein Rastplatz mit Aussichtsturm am Rand der Böschung ermöglicht auch Wildbeobachtung.
Am süd-östlichen Waldsaum setzt sich unser Weg an einem Rotbuchen - Mischwald fort und führt auf eine bewirtschaftete Wiese. Nach Überquerung dieser erreichen Sie den mäanderartig gewundenen Bach ,,Litte“ (die Kleine). Der naturnah erhaltene Bachlauf mit Uferbestockung ist bereits eine Augenweide, Buschwindröschen und Himmelschlüssel ergänzen im Frühjahr diesen herrlichen Anblick.
Weiter geht es durch einen alten Hochwaldbestand mit zeitweise überfluteten Stellen im Litte-Einzugsgebiet. Hier gedeihen Pflanzengemeinschaften der Feuchtbiotope. Am südlichen Ausläufer dieser Niederung haben sich durch Wasserrückstau kleine Teichgebiete mit intensivem Schilfbewuchs herausgebildet. Unser Naturlehrpfad führt uns in Richtung Lawalde über eine längere Strecke durch beweidete Flur, ein Gegensatz zum zurückliegenden naturnahen Wegeabschnitt.
Bushaltestelle Niedermühle, Linie .....
Am Ortseingang Lawalde erwartet uns ein technisches Denkmal, die als Museum erhaltene Niedernühle. Der Besitzer und ehemalige Müller führt selbst durch diese Technikwelt. Dieses Gebäude und die umliegenden Gehöfte wurden mit viel Liebe und Sachverstand denkmalgerecht saniert.
Auf unserem weiteren Weg nach Großschweidnitz wechseln intensiv genutzte Acker- und Wiesenflächen mit Waldgebieten. Der Wald bietet für Fauna und Flora Ruhe- und Entfaltungszonen, ebenso wie die Niederungen des Littewassers mit seinen naturnahen Bachauen, auf die wir hier wieder treffen.
Ein lohnenswerter Abstecher führt uns in den Höllengrund. Ein Engtal des Löbauer Wassers zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich, wild-romantisch mit interessanten Felspartien. Seltene Pflanzen sind zu entdecken, oder die Sage vom Jungfernsprung auf der l Gedenktafel nachzulesen.
Ein zweiter Weg führt vorbei an der 1902 gegründeten Sächsischen Landesanstalt. Ein architektonisches Kleinod aus gelben und abgesetzten roten Klinkersteinen mit Sandsteintürstöcken. Sehenswert auch der vorgelagerte Park mit altem Laub-Baumbestand, Teichanlage und Ruhebänken für die Patienten.
Bushaltestelle Fachkrankenhaus, Linie .....
Wir erreichen wieder die Niederungen des Löbauer Wassers, nun vereint mit dem Littewasser. Auch hier naturnahe Mäander des kräftig dahinfließenden Flüsschens. Kräftig genug um Prall- und Gleithänge am Gewässer entstehen zu lassen, die wiederum neue Lebensräume für Fauna und Flora herausbilden. Dabei spielen die Wiesen in den Flussschleifen eine ausgleichende Rolle, sowohl für die Pflanzenwelt als auch für Hochwassersituationen.
Mit dem Verlassen der Talauen in Liebesdörfel gelangen wir auf vorhandenen Gehwegen zum Stadtgebiet. Ebenso können wir die Stadtbuslinie nehmen.
Bushaltestelle ..... , oder Lausitzer Granit
Oder wir begeben uns in Richtung Löbauer Stadion zum Ausgangspunkt des gesamten Ringweges ,,Naturlehrpfad rings um Löbau"




